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Menschen werden geboren. Eine Wahl haben sie nicht. Sie sind einfach da und müssen sich irgendwie mit der Welt ihrer Artgenossen arrangieren. Doch immer mehr Geborene suchen nach Nischen für ihr Leben in einer Welt, die der Mensch für sich selbst, viel zu eng gezimmert hat. Der Erhalt von Macht und Kontrolle scheint in dieser Welt, die oberste Direktive zu sein. Wie Arbeitsdrohnen in einer lauten und stinkenden Lichterbuntwelt, werden Menschen durch den Alltag beherrscht. Ihre Träume und Wünsche werden fremd suggeriert und diktiert. Unfassbar klein ist ihnen dabei jene Nische geblieben, auf der zu leben, sie verdammt sind. Menschen beginnen damit, über den Glauben, Wissen und Wahrheit nachzudenken. Sie werden allmählich krank. Einige versuchen auszubrechen...

David leidet. Die Welt, das Leben und der Alltag der Menschen, alles bedroht seine Gesundheit und sein Leben. Doch hat er eine andere Wahl? Er wurde als Mensch geboren und muss sich fügen. Jedoch David möchte leben. Er sieht ein Grundrecht auf ein wenig Leben, nach seiner eigenen Wahl.

David bricht schliesslich aus der Welt der Menschen aus, um nach seiner Freiheit zu suchen. Dabei führt ihn seine Suche an die Grenzen der Menschenwelt. Sie liegen tatsächlich nicht fern. So sehr klein ist sie, die Welt der Menschen. Überall dort, wo der Mensch nicht regelt, zerstört und laut brüllt, ist man diesen Grenzen nahe. David findet sich in einer der Marken der Wahrheit wieder. Er trifft dort auf faszinierende Kreaturen. Doch diese Menschen, sie nähern sich ihm beständig. Sie dulden keine persönlichen Freiheiten. Einige gieren danach, ihn wieder in das Menschensystem zu integrieren. David muss sich entscheiden...

 

Inhaltsverzeichnis

  • Über die Novelle

    Menschen werden geboren. Eine Wahl haben sie nicht. Sie sind einfach da und müssen sich irgendwie mit der Welt ihrer Artgenossen arrangieren. Doch immer mehr Geborene suchen nach Nischen für ihr Leben in einer Welt, die der Mensch für sich selbst, viel zu eng gezimmert hat. Der Erhalt von Macht...

    Weiterlesen: Über die...

  • Eins. David.

    David? Das bin ich. Ich verdiene mir mein wenig Geld, als fleißiger Arbeiter im Weinberg einer großen Einkaufsabteilung. Recht gut bin ich darin, diese bunten Scheinchen zu sammeln. Diese seltsamen Wertzettel meine ich, mit denen man eine Berechtigung für das Leben in der Gesellschaft erwerben...

    Weiterlesen: Eins. David.

  • Zwei. Heimstatt.

    Ich liege im Bett. Meine Augen sind geöffnet. Meine Fenster stehen weit offen. Ein leises Rauschen der Zugluft ist zu hören. Das Licht der Morgendämmerung kündigt den nahen Tag an. So liege ich einfach nur da und genieße den Augenblick. Ich liebe diese Ruhe. Es sind die Augenblicke, bevor die...

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  • Drei. Beobachtung.

    Wie feines Haar, so fächern sich die ersten Strahlen der Sonne über den Wipfeln der Bäume auf. Als würden sie den Wald sanft aus dem Schlaf streicheln wollen, wandern sie gemächlich über zahllose Blätter und Nadeln. Die Schatten und die Kälte der Nacht, beide weichen dem Licht und der wohligen...

    Weiterlesen: Drei....

  • Vier. Begegnung.

    Es ist schon Nachmittag. Ich verspüre plötzlich erneut dieses quälende Gefühl, einer nahen Präsenz. Sicherlich ist man in den Wäldern niemals wirklich ganz für sich und alleine. Doch es ist wieder dieses Gefühl in mir zu spüren, von irgendwem oder von irgendetwas beobachtet zu werden. Möglich wäre es,...

    Weiterlesen: Vier....

  • Fünf. Freiheit.

    Mir geht es tatsächlich ganz gut. Ich bin deutlich entspannt. Seit einigen Tagen lebe ich nun hier an dieser Stelle im Wald. Keinem Menschen bin ich seitdem persönlich begegnet. Das ist gut so. Einmal nur, da hörte ich die lachenden Kinder einer kleinen Familie, die offenbar auf einer Wanderung in...

    Weiterlesen: Fünf. Freiheit.

  • Sechs. Du.

    Die Zeit vergeht erstaunlich schnell, wenn man sich erst einmal frei fühlt. Es sind inzwischen einige Tage vergangen. Ich bin jedoch ziemlich schwach. Zu wenig Nahrung gibt es hier für mich. Die heutigen Wälder, sie sind tatsächlich karg und überlebensfeindlich geworden. Es ist ein Glück, daß ich...

    Weiterlesen: Sechs. Du.

  • Sieben. Entscheidung.

    Ein wenig Zeit vergeht. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt. Ich sitze noch immer auf dem alten Baumstumpf. Mir ist inzwischen etwas kalt. Über Frank habe ich nun eine Menge nachgedacht. Eine richtige Entscheidung ist es gewesen, daß er gegangen ist und ich geblieben bin. Nun warte ich auf Erja....

    Weiterlesen: Sieben....

  • Acht. Wahrheit.

    Die Tür öffnet sich am Morgen. Ich liege auf dem Boden vor meinem Bett. Ich bin wach. Meine Augen sind geöffnet. »Guten Morgen. Es gibt Frühstück.« Ich reagiere nicht. »Haben sie die ganze Nacht auf dem Boden gelegen?« Mir ist es egal, was die Frau von mir denkt. Weiter erntet sie nur Schweigen von...

    Weiterlesen: Acht. Wahrheit.

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