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Obwohl es auf dem zugigen Bahnsteig ziemlich eng war, hatten die Männer sie schon bald eingekreist.

Püppi bellte. Marsha konnte ihn kaum halten.
Memba sah sich panisch um.
Marani versuchte Tina zu schützen.
Dann fasste einer der Männer Memba an der Schulter an.
Sie dreht sich um und schlug gekonnt zu.
Der Mann kam ins Straucheln.
Sofort zogen sich die Menschen um sie herum zurück.

»Los, ergreift sie!«, hörte man die Stimme des kleinen Professors irgendwo aus der Menschenmenge.

Dann fielen die Männer plötzlich über die kleine Gruppe her. Es entstand ein Handgemenge. Als zwei der Männer nahe an Marsha heran traten, stellten sich bei Püppi das Nackenfell hoch. Er fletschte die Zähne und knurrte die Männer bedrohlich an.
Doch das störte sie wenig. Sie griffen Marsha an ihren Armen und hielten sie fest.
Sofort fiel Püppi die beiden Männer an und verbiss sich in sie.

Das Geschrei in der Menschenmenge war gross.

Memba konnte sich nur befreien, indem sie die Kraft des Xyralums einsetzte.
Die drei Männer, die es auf sie abgesehen hatten, wurden mit grosser Kraft auf den Boden gedrückt, so das ihnen das Blut aus der Nase lief.

Als die ersten Schüsse fielen, war die Panik in der Menschenmenge erschreckend.
Frauen schrien laut herum. Männer rannten vom Bahnsteig und warfen dabei andere Passanten achtlos einfach um.

Marani brach in sich zusammen. Sie hatten auf ihn geschossen.
Er blutete stark und sah Memba flehend an. Doch Memba konnte ihm nicht helfen.
Die Männer des kleinen Professors schirmten Marani völlig ab.

Marsha hatte sich mit Püppis Hilfe inzwischen auch befreien können. Sie hechtete auf Tina zu, die regungslos am Rande des Geschehens stand. Als sie Tina umdrehen wollte, um mit ihr zu sprechen, erschrak Marsha. Tinas Gesicht war wie versteinert. Ihre Augen blickten sie kalt an.

»Hier, diese Frau hier! Nehmt sie fest. Sie ist eine von denen. Und erschiesst endlich den blöden Köter!« , herrschte sie einige Männer an, die sofort auf die Befehle von Tina reagierten.

Marsha war entsetzt. Sie floh zu Memba.

»Los, Memba! Wir müssen hier verschwinden. Schnell, weg hier!«, rief sie ihr zu und zog sie dann am Arm mit sich.

Es krachten erneut Schüsse. Sie galten dem armen Püppi. Dabei wurden mehrere unschuldige Menschen versehentlich getroffen. Sie brachen stöhnend zusammen. Die Leute drängten in ihrer Panik und raubten den beiden Frauen die Luft.

»Was ist mit Tina? Wir müssen doch Tina helfen!«, rief Memba zurück.

»Nein, Tina ist nun eine von denen. Sie ist von einem ambalosischen Agenten besetzt. Wir müssen auf sie verzichten.«, antwortete Marsha, obwohl sie Memba in der Menge bereits schon nicht mehr ausmachen konnte.

Sie fluchte leise vor sich hin und drängte sich in ein Treppenhaus. Als sie durch das Fenster der Tür sah, erkannte sie, wie mehrere Männer Memba einkreisten und bedrängten.

Püppi bellte.

Memba konzentrierte sich auf das Xyralum. Plötzlich löste sich der Boden unter den Menschen einfach auf. Die schweren Steinplatten erhoben sich in die Luft. Zwischen ihnen schwebte der feine Sand. Die Menschen sanken langsam in die lockere Erde hinab. Schon bald konnte sich kaum mehr einer von ihnen bewegen. Immer tiefer und tiefer sanken sie in das lockere Erdreich hinab, während über ihnen die Steinplatten und der feine Sand schwebten.

Memba stand inzwischen auf einem Treppen absatz, der von diesem bizarren Ereignis nicht betroffen war.

Die ersten Menschen versanken spurlos im Schmutz des Bodens, als sich plötzlich eine tiefschwarze Masse von der Decke des Bahnhofs in Richtung Boden ergoss.

»Scheisse, Umbrae Mortis...«, fluchte Marsha und wollte Memba warnen.

Doch sie sah keine Möglichkeit, bis zu Memba vor zu dringen und musste verzweifelt mit ansehen, wie sich die Schatten immer schneller dem Xyral näherten.

Püppi war ausser sich und wütete immer wieder gegen die Tür.

Marsha sah keine andere Möglichkeit, als ihn auf die Schatten los zu lassen. Doch er hatte nur einen ganz schmalen Mauervorsprung, den er nutzen konnte, um zu der bedrängten Memba zu gelangen.

Sie sprach mit ihm in seiner Sprache der Hunde und erklärte ihm, was er zu tun hatte.
Püppi lauschte ihren Lauten und sah sie mit seinen grossen Augen aufmerksam an.
Dann öffnete Marsha die Tür und Püppi huschte hinaus.

Es war wirklich unglaublich, wie mutig dieses treue Tier war.
Vorsichtig und schnell tapste Püppi über die schmale Mauer, bis Memba ihn entdeckt hatte. Sie freute sich über ihre Entdeckung und liess die Wirkung des Xyralums langsam wieder ihrem Willen entgleiten. Die Steine und der Sand senkten sich. Der Boden verfestigte sich und umschloss seine Opfer immer fester und dabei erbarmungslos tödlich.

Doch gerade als sich ihre Lippen zu einem Lächeln formten, fielen die Umbrae Mortis über sie her. Gleich mehrere sehr grosse Schatten fielen über die Frau her und saugten sich an ihr fest. Sie saugten ihr so gierig das Xyralum aus, dass sie vor heftigen Schmerzen laut schrie.

Püppi setze zu einem gewaltigen Sprung an und fiel völlig furchtlos über die Schatten her. Einige Schatten liessen sofort von Memba ab, andere wiederum nicht.
Für Püppi alleine waren diese ungewöhnlich grossen Schatten einfach zu gewaltig. Weitere Schatten näherten sich bereits.

Memba schleppte sich in Richtung der Tür, durch die Püppi gekommen war. Hinter dieser stand Marsha und betete richtig darum, dass sie hier möglichst rasch und lebendig weg kommen würden. In ihren Augen blitzte die Todesangst.

Püppi kämpfte tollkühn und unbeirrt weiter gegen eine enorme Übermacht der Schatten.

Der U-Bahnhof glich einem Schlachtfeld. Er war inzwischen fast menschenleer.
In der Ferne hörte man viele Polizeisirenen, die sich rasch näherten.
Es blieb ihnen nicht mehr sehr viel Zeit, um einem Zugriff durch die Behörden entkommen zu können. In wie weit die Behörden bereits von den ambalosischen Agenten unterwandert waren, das war ihnen nicht bekannt. Doch alleine die Existenz des kleinen Professors und die lasche Reaktion der Medien auf die Übernahme der unterirdischen Forschungsanlage, sie liessen Schlimmes erahnen.

Als Memba die besorgte Marsha in dem Treppenhaus erreicht hatte, sah sie durch das kleine Fenster der Tür.

Dort war Püppi den Schatten weit unterlegen. Auch würden bald weitere Schatten eintreffen. Offenbar war inzwischen das ganze U-Bahn-Netz von ihnen regelrecht eingenommen worden. Wollten sie also aus dem Erdäum Terra fliehen, so mussten sie ihre Körper in Sicherheit bringen, da sie sonst nicht wieder kommen konnten. Auch wollten sie ohne Püppi nicht gehen.

Doch dann hörte man ein zweites, sehr viel helleres Bellen.

Wieder sahen die beiden Frauen durch das kleine Fenster der Tür. Es war fast kaum zu glauben, aber Püppi hatte Unterstützung durch einen zweiten, viel kleineren Hund bekommen. Er war schwarz mit zwei weissen Läufen.

»Larissa!«, entfuhr es Marsha.

Die Hündin hatte offenbar instinktiv gespürt, dass Marsha ihre Hilfe benötigte. Sie hatte nach Marsha gesucht und war dann hier auf die Umbrae Mortis und Püppi gestossen.

Larissa hörte die Rufe Marshas und war kurz abgelenkt. Aber sofort fing sie sich wieder und half Püppi im Kampf gegen die Schatten.
Marsha war entsetzt und voller Sorge um ihre beiden treuen Gefährten.

Diese war nicht unbegründet, da ein blasser Esgana Cão aus der Finsternis eines Schattens in das Licht schritt und sofort über Larissa her fiel. Er verbiss sich mit seinen spitzen, nach innen gebogenen Zähnen in ihren Hals und begann sofort seinen Unterkiefer zu lösen. Larissa jaulte in Todesangst. Davon unbeeindruckt würgte der Esgana Cão den Kopf des Hundes Stück für Stück hinunter.

Das Jaulen verstummte plötzlich.

Marsha sah angewidert weg und nahm bereits den säuerlichen Geruch des Hundewürgers wahr.

»Wir müssen verschwinden. Sie werden uns sonst bekommen, und was das heisst, das kannst du dir denken.«, sagte Memba.

Ihr Gesichtsausdruck war angespannt. Marsha wusste das nur zu gut.
Doch sie konnte Püppi nicht im Stich lassen.
Die Kraft des Xyralums half ihr hier nicht weiter, würde die Situation nur noch aussichtsloser werden lassen.

»Memba, aber es ist unser guter Püppi. Ich liebe diesen Hund. Er ist mehr, als nur ein Freund.«

Marsha sah Memba flehend an.
So hatte Memba sie noch nie gesehen.
Doch sie hatte eben Larissa verloren.
Dann der Verrat durch Tina, der aufziehende Krieg, und jetzt sollte sie auch noch Püppi im Stich lassen?
Memba verlangte viel von Marsha.
Doch wollten sie überleben, dann mussten sie jetzt fliehen.

Sie sah durch das Fenster und sah oberhalb der Rolltreppen einen Mann stehen.

»Offenbar ist die Polizei jetzt da.«, meinte sie zu Marsha.

Marsha kam ans Fenster. Ihr Gesicht hellte sich auf.

Oben an der Rolltreppe stand doch tatsächlich ihr alter Freund Jan.

Sofort liessen die Schatten von Püppi ab und wandten sich dem Xyral zu.
Seine Reise in das Erdäum Terra hatte viel Xyralum aufgewirbelt, und so roch es auch.
Für die ewig ausgehungerten Schatten war dieser Duft so sehr unwiderstehlich, dass sie von ihrem Kampf mit dem Hund abliessen.

Püppi war zu schwach, um ihnen nach zu hasten, um weiter gegen sie zu kämpfen.
Er zog sich zu Marsha und Memba zurück, die ihn bereits an der Tür bereits erwarteten.

Dann geschah etwas ganz Seltsames. Neben Jan erschien ein gleissend helles Licht, dessen Umrisse an einen Menschen erinnerten.

Die Schatten liessen sich nicht davon beirren. Erst als das Licht immer strahlender wurde, so dass es die gesamte Halle vollkommen ausfüllte, brachen sie ihren Angriff ab und harrten aus. Sie hafteten in der strahlend hell ausgeleuchteten Halle an vielen Stellen mit etwas weniger Helligkeit, als wäre sie Inseln der Schwärze. Doch dieses seltsame Licht, es schien sie zu lähmen. Sie benötigten offenbar so eine gewaltige Menge Kraft und Energie, die gleissend hellen Flächen mit Finsternis zu füllen, dass sie praktisch nur noch wenige Zentimeter in der Minute voran kamen.

Was oder wer dieses Licht war und wie Jan zu ihm gekommen war, wusste Marsha nicht. Ihr war nur sofort klar, dass sie jetzt ihre Chance nutzen mussten, um zu entkommen.

Auch Jan hastete zu ihnen, während diese strahlende Gestalt weiter den Raum mit seinem Licht flutete.

Als sie im Flur zusammen fanden, war keine Zeit für ein grosses Wiedersehen.

»Wir müssen unerkannt zu meiner Wohnung gelangen. Schnell, ganz schnell...!«, rief er ihnen zu.

Marsha und Memba stellten keine Fragen, sondern hasteten hinter Püppi die Treppen hinunter.

Jan folgte ihnen.

Dann hörte man ein lautes Krachen.

Die Tür war oben aufgerissen worden. Man konnte den kleinen Professor erkennen.

»Alle sofort stehen bleiben. Ihr seid alle festgenommen!«, brüllte er hinunter und sah mit dem hellen Licht in seinem Hintergrund ziemlich unheimlich aus.

Jan hastete sogleich wieder die Treppen hinauf.

Als er beim kleinen Professor angekommen war, spürte er, wie dieser versuchte, die Kraft des Xyralums zu benutzen, um ihn zu lähmen.
Blitzschnell holte Jan aus und schlug dem kleinen Professor mit der Faust derbe auf die Nase. Dieser ging zu Boden und polterte einige Treppen hinunter und blieb dort leise wimmernd liegen. Jan hastete an ihm vorbei, zu den beiden Frauen und Püppi.

Sie liefen nun ein Stück durch die U-Bahn-Röhre. Nach einigen Metern, fanden sie einen Notausgang, den sie nutzen wollten. In der U-Bahn-Röhre mussten sie mit Umbrae Mortis Angriffen rechnen. Ihnen blieb also kaum etwas anderes übrig, als über dieses neue Treppenhaus zu versuchen, die Strasse zu erreichen.

Völlig ausser Atem erreichten sie den Ausgang, gerade in dem Augenblick, als die Polizei den U-Bahnhof, der sich nun in einiger Entfernung befand, abriegelte.
Die Strasse war voller Menschen, die alle ganz aufgeregt waren. In dem ganzen Durcheinander war es relativ leicht für die drei Xyrale und Püppi, unerkannt zu entkommen.
Sie beeilten sich, zu Jans Wohnung zu kommen. An jeder einzelnen Hofeinfahrt mussten sie jedoch damit rechnen, dass Umbrae Mortis ihnen auflauerten, was sie ziemlich viel Zeit kostete. Zwar war der Geruch von Xyralum fast verflogen. Doch selbst geringe Mengen konnten sie verraten. Aber schliesslich gelangten sie zu der kleinen Mansardenwohnung. Sie sahen sich zunächst ausgiebig und vorsichtig um, ob sie nicht in eine Falle geraten waren. Doch alles war friedlich, und keiner hatte sie erkannt. Jan war eben nur ein armer Flaschensammler. Um so einen Mann, da kümmerten sich nur wenige Menschen.

Nachdem sie sich etwas von der Flucht erholt hatten und wieder zu Luft gekommen waren, erzählten sie sich in Kurzform ihre Geschichten.
Jan erzählte nur das Wesentliche und vermied es, Näheres über seine Erfahrungen bei dem Licht der Hoffnung zu berichten.
Die beiden Xyrale waren nicht dumm. Es bestand die Gefahr, dass sie auf die hässlichen Bedingung von ganz alleine kommen würden, die ihm das Licht der Hoffnung, als Gegenleistung für die privilegierten Informationen, gestellt hatte.
Die Freiheit der Angst, sie würde mit dem Leben der Gewinner des Krieges bezahlt werden müssen. Wie dem auch sei, Marsha war jedenfalls glücklich darüber, dass ihr alter Mentor Jan sie doch noch erhört und sich an sie erinnert hatte. Sie umarmte ihn voller Freude und küsste ihn auf die Wange.

»Ich hatte schon begonnen, an dir zu zweifeln. Die Situation in Terra, sie wird von Tag, zu Tag, schlechter. Wir haben nicht bemerkt, dass Tina doppeltes Spiel getrieben hat, haben Marani und Larissa verloren. Es sieht wirklich nicht gut aus, Jan. Was ist dein Plan? Du hast doch bestimmt einen Plan, oder?«, sagte sie zu ihm.

Memba gab sich deutlich zurückhaltender.
Jan war in Terra nur wenig älter als sie selbst, und sie kannte ihn nicht.
Nach ihrem Erlebnis mit Tina war sie sich sehr sicher, niemandem mehr vorschnell vertrauen zu können und zu wollen.

Jan streichelte ihr über den Kopf und meinte: »Ich habe in der Tat einen Plan. Wir werden zunächst einmal hier aus Terra verschwinden. Wir werden diese Föderation nur bekämpfen können, wenn wir unsere Kräfte sammeln, ausbauen und bündeln. Ich habe da schon eine Idee. Doch was ist mit dieser Tina? Sie könnte zu einem echten Problem werden. Sie hat ein Bündnis mit dem Wasser geschlossen. Derartiges habe ich noch niemals zuvor gehört. Ist sie eine Hexe?«

»Tina ist eine eher sehr weiche Frau. Sie bringt ein hohe Sensibilität mit, wie alle Menschen mit der alten Gabe. Ob sie eine Hexe ist, das kann ich noch noch nicht sagen. Das sie die Gabe hat, beweist jedoch der Umstand, dass sie mit dem Wasser kommunizieren und auf es einwirken kann. Sie ist zur Föderation übergelaufen. Das macht sie für uns gefährlich.«, antwortete Marsha.

»Ja, in der Tat ist sie eine gefährliche Frau. Vermutlich kann sie über das Wasser alle Informationen zu allem in Terra abfragen. Auch wird sie bald von uns wissen, wenn wir nicht verschwinden. Sind unsere Persönlichkeiten erst einmal verschwunden, dann wird das Wasser auch nicht von uns erfahren.«, erwiderte Jan.

»Ja, du hast Recht. Wir sollten sofort aufbrechen. Selbst das Wasser in unseren Körpern kann inzwischen zum Feind werden.«

Daraufhin konzentrierten sich alle auf das Xyralum.
Die Reise in das Erdäum Lapilla begann.

Inhaltsverzeichnis

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